Natur pur.

Enorme Rohstoffreserven – Abbaustandorte in ganz Europa – ökologische Sorgfalt.

Durch den Einsatz modernster Technologie konnte die Nutzung von Kies und Stein auf ein europaweit führendes Niveau gehoben werden. Asamer erzeugt Mineralprodukte von Spitzenqualität, um allen Kunden-Ansprüchen gerecht zu werden. Da Asamer große Rohstoffreserven zur Verfügung stehen, gilt das Unternehmen auf lange Sicht als zuverlässiger Partner in der Baustoffindustrie.


Kies. Der Naturbaustoff.

Die Kieswerke von Asamer gehören zu den modernsten in Europa. Damit wird die bestmögliche Nutzung jedes Kubikmeters dieses Naturbaustoffes ermöglicht und höchste Qualität gewährleistet.

Um die Umwelt möglichst wenig zu belasten, werden die Abbaugebiete mit größter Sorgfalt ausgewählt und vor der Inbetriebnahme auf ihre Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Gesetzestauglichkeit überprüft. Modernste Lärm- und Staubschutzeinrichtungen in den Kieswerken garantieren bestmöglichen Schutz der Anrainer und Mitarbeiter.


Asamer besitzt in Europa über 30 Kiesgruben, 15 davon befinden sich in Österreich. An der Erschließung weiterer Abbaustätten wird ständig gearbeitet.

 

Stein. Wert und Beständigkeit.
In mehr als 20 Steinbrüchen in Österreich und den meisten osteuropäischen Ländern produziert Asamer hochwertige Produkte für die Bauindustrie. Aus diesen Steinen und Splitten werden unter anderem Zuschlagstoffe für die Beton- und Asphalterzeugung sowie für den Straßen- und Eisenbahnbau gewonnen.

Gerade beim Abbau in Steinbrüchen ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die dabei entstehenden Belastungen durch Lärm und Staub für die Mitarbeiter und für die Umwelt so gering wie möglich bleiben. Daher wird in den Steinbrüchen von Asamer die Lärmbelästigung durch modernste Technik auf dem geringsten möglichen Niveau gehalten.


Kleines Begriffslexikon:

 

Unsere wichtigsten mineralischen Rohstoffe

Die wohl bekanntesten Rohstoffe sind Sand, Kies, Ton, Erz, Basalt, Marmor, Granit oder Idustrieminerale. Aber auch Quarz für Gläser, Silizium für Computer oder Germanium für die moderne Halbleiterindustrie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unsere technologisch hoch entwickelte Welt ist viel abhängiger von den mineralischen Rohstoffen als wir denken.

In den Kiesgruben und Steinbrüchen erfolgt die Gewinnung des Felsgesteins maschinell oder händisch. Bei maschinellen Gewinnungsmethoden wird das Gesteinsmaterial abgebaggert, herausgeschnitten oder gesprengt und durch Brecher und Mahlen vielfach zerkleinert und gesiebt, bis einzelne Körner zur Weiterverarbeitung übrig bleiben. Die großen Blöcke werden als Werkstein händisch weiterverarbeitet.
Abhängig von der Gesteinsart in der Abbaustätte können verschiedene Produkte daraus erzeugt werden: Rollsplitt, Betonkies, Glas, Keramiken, Schotter, Putz, Mörtel, Zement und noch vieles mehr. Im Alltag stößt man ständig auf Produkte, deren Ausgangsmaterial in verschiedenen Rohstoffgewinnungsstätten abgebaut wird. Das dort vorliegende Gestein bildet die Grundlage für unsere moderne Gesellschaft.

 

Unterschied Kiesgrube/Steinbruch

Die Gewinnung von Rohstoffen hängt vom Gestein selber ab. In Kies- und Sandgruben reichen Trocken- oder Nassbaggerung, in einem Steinbruch muss das Felsgestein gesprengt oder in Blöcken herausgeschnitten werden. Das Gestein wird mit Förderbändern oder großen Muldenkippern zur Aufbereitungsanlage gebracht. In mehreren Brech- und Siebvorgängen wird der Rohstoff zerkleinert und auf Halden oder in Silos gelagert. Von dort werden die unterschiedlichen großen Gesteinsbrocken und Körner bei Bedarf für die Weiterverarbeitung abtransportiert. In weiterer Folge werden Gläser, Keramiken, Baustoffe oder andere Güter produziert.

Basalt: Basalt ist ein vulkanisches, meist dunkelgraues bis schwarzes Gestein, das aus einer Mischung von eisen- und magnesiumreichen Mineralien besteht. Es entsteht, wenn Lava an der Erdoberfläche erstarrt. Dabei entwickeln sich beim Abkühlen nicht selten mehreckige meterlange Basaltsäulen, die sich senkrecht zur Abkühlungsfläche bilden. Als Rohstoff findet Basalt aufgrund seines druckfesten, schwer zu bearbeitenden, aber nicht zu spröden Charakters hauptsächlich für den Unterbau von Bahngleisen und in Verschleißschichten von Straßen Verwendung.

Fest- und Lockergestein: Lockergesteine sind durch geologische Vorgänge gebildete, unverfestigte und körnige Gemenge aus natürlichen Mineralien und/oder Gesteinsbruchstücken wie zum Beispiel Schotter, Kiese, Sande oder Tone. Als Festgestein wird ein durch geologische Vorgänge gebildetes natürliches Mineralgemenge bezeichnet, das einen so großen Zusammenhalt aufweist, dass dieser nur durch Sprengung oder mit Hilfe von technischen Geräten abgebaut werden kann.

Gesteinskreislauf: Magmatische, metamorphe und Sedimentgesteine werden durch geodynamische Prozesse (exogene oder endogene Prozesse) wie Erosion, Gesteinsmetamorphose oder Sedimentation umgewandelt.

Granit: Granite (von lat. granum = das Korn) sind massige, grobkristalline Tiefengesteine, die aus etwa gleichen Teilen Quarz, Alkalifeldspat und Plagioklas bestehen. Daneben enthalten sie etwa 20–40 Prozent dunkle, so genannte Minerale (wie Biotit, Muskovit, seltener Amphibole). Der Merksatz „Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess’ ich nimmer“ gibt die Zusammensetzung von Granit etwas vereinfacht aber treffend wieder. Granite gehören zu den häufigsten Gesteinen innerhalb der kontinentalen Erdkruste. Im Allgemeinen ist Granit mittel- bis grobkörnig, mit hellgrauer, gelblicher oder rötlicher, seltener bläulicher Farbe, die vom Charakter der gröberen Feldspatkörner bestimmt wird. Granit ist hart und widerstandsfähig, außerdem hat er eine schwach angedeutete Klüftigkeit.

Kalk: Kalk ist ein Sedimentgestein, das hauptsächlich aus Kalziumkarbonat in den beiden Mineralformen Kalzit und Aragonit (beide CaCo3) sowie aus Magnesiumkarbonat = Dolomit CaMg (Co3)2 besteht.

Kies: Der Begriff Kies (von mittelhochdeutsch kis = grobkörniger steiniger Sand) bezeichnet eine Ansammlung von in Flüssen und Bächen abgerundeten kleinen Steinen. Größere Steine werden Gerölle genannt. Aufgrund seiner großen Porenräume und somit guten Wasserdurchlässigkeit wird Kies häufig zum Entwässern von feuchtem Untergrund verwendet. Die wichtigste wirtschaftliche Nutzung von Kies liegt in der Bauwirtschaft. Kies findet Verwendung als Füllmaterial für Dämme, auf denen Eisenbahnen oder Straßen verlaufen, oder als Rohstoff für die Herstellung von Beton und Asphalt. Die Einteilung von Kies erfolgt nach der Korngröße von Fein- bis Grobkies. Unter vier Millimetern spricht man von Sand verschiedener Feinheit.

Magma: Magma (griechisch: „geknetete Masse“) heißt die Masse aus Gesteinsschmelze, die in der tieferen Erdkruste und im oberen Erdmantel entsteht. Wenn es durch Vulkane an die Erdoberfläche gelangt, wird es als Lava bezeichnet.

Magmatische Gesteine: Magmatische Gesteine (oder Magmatite) entstehen durch das Erkalten heißen geschmolzenen Gesteinsmaterials aus dem Erdinneren, des so genannten Magmas. Findet das Erkalten unterirdisch statt, spricht man von plutonischen oder Intrusivgesteinen. Magma kann jedoch auch in flüssigem Zustand an der Erdoberfläche im Kontakt mit Luft schnell erkalten und bildet dann die so genannten vulkanischen oder Extrusivgesteine.

Metamorphe Gesteine: Metamorphe Gesteine entstehen aus älteren Gesteinen beliebigen Typs durch Metamorphose, das heißt durch Umwandlung unter hohem Druck, hoher Temperatur und gegebenenfalls auch durch chemische Einflüsse. Bei der Umwandlung ändert sich die Mineralzusammensetzung des Gesteins, weil neue Minerale gebildet werden. Dabei wird auch das Gesteinsgefüge verändert, Beispielsweise entsteht aus Quarzsanden das metamorphe Gestein Quarzit.

Mineralischer Rohstoff: Als mineralischer Rohstoff wird jedes Mineral, Mineralgemenge und Gestein sowie jede Kohle und jeder Kohlenwasserstoff bezeichnet, wenn sie natürlicher Herkunft sind, unabhängig davon, ob sie in festem, gelöstem, flüssigem oder gasförmigem Zustand vorkommen.

Quarz: Quarz ist ein Silikat-Mineral mit Härte 7 und sehr erosions- und verwitterungsbeständig. Seine Mineralfarbe kann sehr variabel sein – von durchsichtig über grau bis violett und rosa. Es besteht aus Siliziumdioxid (SiO2), das wiederum in Form von Silikaten (Feldspate, Tonmineralien) oder in freier Form (Quarz) den Hauptbestandteil der festen Erdkruste bildet. Quarz wird gelegentlich mit dem Kalzit verwechselt, kann jedoch durch seine größere Härte und die Reaktion des Kalzits mit verdünnter, etwas fünfprozentiger Salzsäure (starkes Aufschäumen) leicht von diesem unterscheiden werden.

Sand: Bei Sand handelt es sich um natürlich vorkommenden, zu einer Korngröße von 0,063 bis vier Millimeter zerkleinerten Stein, der von Wind und Wasserbewegung zum Beispiel zu Sandstränden oder Dünen angehäuft wird. Die mineralische Zusammensetzung von Sand kann je nach Ort der Entstehung sehr stark variieren. Zum Beispiel besteht der feine, weiße Sand am Strand von Koralleninseln aus abgetragenen Korallen. Der Großteil des Sandes hingegen bestehet aus Quarz (Quarzsand). Es werden folgende Korngrößenbereiche unterschieden: (1) Grobsand: Korngröße 0,63–4 mm (2) Mittelsand: Korngröße 0,20–0,63 mm und (3) Feinsand: Korngröße 0,063–0,2 mm.

Wirtschaftliche Bedeutung und Verwendung von Sand:

  • Der wichtigste Zuschlagstoff von Beton.
  • Grundstoff für die Glasherstellung.
  • Schleifmittel
  • Sand dient als Grundstoff für die Herstellung von Halbleitern.
  • Da Sand ein verhältnismäßig großes Porenvolumen hat, haben unterirdische Sand- und Sandsteinvorkommen Bedeutung als Speichermedium für Trinkwasser, Erdöl und Erdgas.
  • Und schließlich für den Fremdenverkehr, wenn es oberflächliche Sandvorkommen in Form von Sandsstränden und Dünen an der Küste gibt.

Ton: Ton besteht hauptsächlich aus Aluminiumoxid (Al2O3), auch Tonerde genannt, und Siliziumdioxid (SiO2), besser bekannt als Quarz. Kleinere Beimengungen anderer Minerale erzeugen verschiedene Tonsorten, die sich in ihrer Farbe unterscheiden. Ton ist die Bezeichnung für eine Korngröße von Sedimenten unter zwei Mikromillimeter. Ton wird zur Keramik- und Ziegelfertigung verwendet. Mit Kalkstein und anderen Zusätzen vermischt dient Ton auch zur Zementherstellung. Ton eignet sich hervorragend zur Herstellung von Tonmodellen in der Industrie, im Formenbau und in der Kunst.

(Quelle: Unterrichtsmaterialien Forum Rohstoffe und WWF Panda GmbH, Wien)